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Februar 2018: Es gelten seit dem 27.07.2016 neue Grenzwerte für Zink in Ergänzungsfuttermitteln*)

*) Referenz: DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2016/1095 DER KOMMISSION vom 6. Juli 2016

Wir möchten aus gegebenem Anlaß noch einmal darauf hinweisen, dass es für den Zinkgehalt bei Einzel- und Ergänzungsfuttermitteln für Pferde seit dem 27.07.2016 schon neue Grenzwerte gibt. Der rechtlich erlaubte Zinkgehalt darf danach nur noch 12.000 mg pro kg betragen. Das heißt, dass alle Zink-Produkte, die einen höheren Zinkgehalt aufweisen, nicht mehr als Einzel- oder Ergänzungsfuttermittel deklariert werden dürfen. Solche Produkte dürfen eigentlich auch nicht mehr in den Verkehr gebracht werden, wenn sie nach dem 27.01.2017 hergestellt und gekennzeichnet wurden und zwar hergestellt nach den Bestimmungen, die vor dem 27.07.2016 galten (mit erlaubten höheren Grenzwerten für Zink). Die Verordnung sieht entsprechende Übergangsfristen von 6 Monaten für Lagerbestände der vor dem 27.01.2017 hergestellten Produkte. Die Überwachung erfolgt üblicherweise über die Behörden.

Produkte mit einem höheren Gehalt als 12.000 mg pro kg an Zink müssen danach als diätetisches Produkt für besondere Ernährungszwecke ausgewiesen sein. Dies sind Produkte, die NICHT für eine dauerhafte Fütterung und nur mengenbeschränkt aufgrund des hohen Zinkgehaltes eingesetzt werden dürfen. Einzel- und Ergänzungsfuttermittel können hingegen dauerhaft verfüttert werden.


Unser drebivital ZINKchelat

  • enthält keine unnötigen Füllstoffe oder dopingrelevante Kräuter/Zusätze
  • ist frei von Zucker und damit für alle Pferde geeignet
  • enthält die erlaubten 12.000 mg/kg Zink und ist damit zur dauerhaften Fütterung geeignet
  • enthält alle verwendeten Rohstoffe in Lebensmittelqualität

Haben Sie Fragen zu unserem ZINKchelat? Schreiben Sie uns mail


November 2017: Wir haben einen riesigen Schwindel mit Magnesiumcitrat Pulver entdeckt:

Was wir da entdeckt haben, ist schon nicht mehr ein Kavaliersdelikt, sondern aus unserer Sicht rechtswidrig: wir haben einen Anbieter von Magnesiumcitrat kontaktiert. Er hat damit geworben, ein Magnesiumcitrat mit einem sehr hohen Magnesiumgehalt (> 16 %) zu haben. Wir als Profis in diesem Bereich wurden natürlich stutzig, denn wir wissen, dass es KEIN Magnesiumcitrat mit einem Magnesiumgehalt gibt, der oberhalb von 16% liegt.

Es gibt auch nicht nur DAS Magnesiumcitrat, sondern Magnesiumcitrat ist ein Sammelbegriff für verschiedene Zusammensetzungen (weitere
Infos finden Sie hier....). Das Trimagnesiumdicitrat wasserfrei ist das Produkt mit dem höchst möglichen Gehalt an Magnesium bei Magensesiumcitrat, denn das ist die "natürliche" Grenze (in Bezug auf die chemische Zusammensetzung). ALLE ANDEREN ECHTEN UND REINEN MAGNESIUMCITRATE HABEN IMMER GERINGERE MAGNESIUMGEHALTE.

Wir haben dann folgende Antwort bekommen:



Das Produkt wurde als reines Magnesiumcitrat ausgelobt, was nicht korrekt ist, denn es ist offensichtlich eine Mischung aus Magnesiumcitrat und Magnesiumoxid. Der Anbieter hat in der Zwischenzeit die Angaben freundlicherweise aufgrund unserer Einwände geändert. Diese Information waren für ihn kostenlos, denn wir mahnen andere Wettbewerber nicht kostenpflichtig ab und sind fair gegenüber unserem Wettbewerb.

Weiterhin haben wir gesehen, dass das, was auch schon bei Magnesiumfumarat vermutet wurde, offensichtlich auch bei Magnesiumcitrat von unseriösen Anbietern gemacht wird: Mischungen aus Magnesiumoxid und Zitronensäure als Magnesiumcitrat anzubieten. Da dies offensichtlich schon bei den Rohstofflieferanten passiert, raten wir auch unseren Marktbegleitern, die ebenso Magnesiumcitrat als Pulver beziehen und Endkunden anbieten, hier besondere Vorsicht walten zu lassen und die gelieferten Spezifikationen genau zu prüfen.

Wir halten das für gesetzeswidrig und für Betrug am Verbraucher. Verbraucher können aber ein echtes Trimagnesiumdicitrat wasserfrei daran erkennen, dass es bei Berührung mit Wasser warm wird. Das ist eine produkttypische Eigenschaft, die ausschließlich beim echten Trimagnesiumdicitrat wasserfrei vorkommt und in der normalen Anwendung völlig unproblematisch ist. (weitere
Infos finden Sie hier....).

Kein anderes Magnesiumcitrat hat diesen Effekt. Manchmal wird in Angeboten auch geschrieben "Magnesiumcitrat ohne Wärmeeffekt" oder auch "Trimagnesiumdicitrat ohne Wärmeeffekt). Dann kann es sich um eine Mischung handeln oder um beispielsweise ein Trimagnesiumdicitrat 9-Hydrat, das aber nur einen Magnesiumgehalt von 12% haben darf, nicht 16%! Das echte Trimagnesiumdicitrat wasserfrei hat IMMER einen Wärmeeffekt.

Da Fälschungen bisher nur bei der Pulverware aufgetaucht sind, kann man bei einem rein weißen, granulierten Magnesiumcitrat bisher davon ausgehen, dass es echt ist (reines Magnesiumcitrat in Arzneibuchqualität ist immer rein weiß).

Das Magnesiumhydrogencitrat ist ein sauer schmeckendes Magnesiumcitrat, das in Bezug auf seine chemische Zusammensetzung einen Magnesiumgehalt von nur ca 8% hat. Haben Sie ein Magnesiumcitrat mit einem sauren Geschmack und Sie wissen nicht, ob es echt ist? Dann schauen Sie einfach was für ein Magnesiumgehalt angegeben ist. Sind es ca. 8%, dann können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass es echt ist. Sind mehr angegeben und es steht Magnesiumhydrogencitrat drauf, könnte es eine Fälschung sein Aber Achtung! Es gibt auch ein säuerlich schmeckendes Magnesiumcitrat mit einem Magnesiumgehalt von 10%.
Das ist aber KEIN Magnesiumhydrogencitrat, welches ein genau definiertes Produkt ist. Also immer ganz genau darauf achten was auf der Verpackung angegeben ist.

Sie sind sich nicht sicher was für ein Magnesiumcitrat Sie von einem anderen Anbieter gekauft haben?
Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen!
mail

Wir garantieren die Echtheit unserer Produkte, denn wir sind die Profis! Bei uns sind Sie sicher!


Juli 2017: Neues Highlight im Schnellwarnsystem RASFF => 31 von 50 Meldungen insgesamt waren über potentiell pathogene Mikroorganismen und Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) in Tierfutter verschiedenster Art
Quelle: http://www.bvl.bund.de, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF

Im Juli 1017 gab es bei 31 von insgesamt 50 Meldungen Fälle, in denen potentiell pathogene Keime und Schimmelpilzgifte in Tierfutter gefunden wurden. Von verarbeitetem Fleisch bis zu Getreide und Pflanzenfuttersorten war ebenso alles dabei wie die Herkunftsländer: Europa, Südamerika, Neuseeland, Australien. Für uns wirklich erschreckend, weil der Verbraucher das am Futter nicht sehen kann.


Februar 2017: 34 von insgesamt 50 Meldungen im Schnellwarnsystem RASFF im Februar waren zu Salmonellen verschiedenster Kategorien, die in Futtermitteln und Einzefuttermitteln (Fleischmehl, Tiermehl, tierischen Proteinen, Rapsschrot) gefunden wurden.
Quelle: http://www.bvl.bund.de, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF

Wir haben sie hier nicht mehr einzeln aufgeführt und finden es immer wieder erschütternd, wie viel schlechtes Futter und Futterrohstoffe im Zuge der Importkontrollen gefunden werden. Und das sind ausschließlich Stichproben.

11.01.2017 / 27.01.2017/ 30.01.2017/ 31.01.2017: Verfälschung von Futterhefe aus der Russischen Föderation
Quelle: http://www.bvl.bund.de, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF

Im Januar wurden Importe von Futterhefe aus der Russischen Förderation, die über Lettland in die EU gelangt sind, wegen des Verdachts auf Verfälschung gestoppt. Die Ware wurde beschlagnahmt. Futtermittelrohstoffe kommen eben nicht immer nur aus Deutschland. Leider kann es der Anwender nicht erkennen. Vieles gelangt unerkannt dann auch in die Fütterung von Nutztieren oder im Futter für Pferde.


27.10.2016: Salmonellen in Ingwer aus Nigeria:
 
Quelle: http://www.bvl.bund.de, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF

Wir hatten im September 2016 eine Meldung zu Salmonellen in Ingwerscheiben (= Ingwer-Chips, die z.B. in D zu Ingwerpulver vermahlen werden) bekommen. Da wir auch Ingwer mit Ursprung Nigeria beziehen, haben wir dies sofort mit unserem Lieferanten geklärt. Da wir ausschließlich Lebensmittelqualiät beziehen, konnte uns unsere Gewürzmühle in der Zwischenzeit vollumfänglich bestätigen, dass unser Ingwer nicht mit Salmonellen oder auch Aflatoxinen belastet ist.

22.09.2016: Aflatoxine (hochgiftige Schimmelpilzgifte) im Mais aus Brasilien.
Quelle: http://www.bvl.bund.de, Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF

Wissen Sie wo der Mais, der in Ihrem Futter vielleicht verwendet wird, her kommt? Bei einem Mischfutter (egal ob für Pferde, Hunde oder Katzen), das in Deutschland verkauft wird, werden nicht immer Rohstoffe aus Deutschland verwendet. Diese sind vielfach für Futtermittel zu teuer, weshalb sehr viele Rohstoffe von Übersee-Ländern importiert werden.

Da aber in vielen solcher Länder andere Standards gelten, können importierte Rohstoffe mit in der EU unerlaubten Stoffen kontaminiert sein. Aus Kapazitätsgründen können beim Zoll immer nur Stichproben der Importe geprüft werden. Im Schnellwarnsystem des BVL werden dann die Importe veröffentlicht, bei denen etwas gefunden wird. Das was beim Zoll nicht geprüft wird, muss dann von den Futtermittelverarbeitern und -herstellern geprüft werden. Die sind als Inverkehrbringer letztlich verantwortlich für die Qualität ihres Produktes.


05.09.2016 Chrom ist als Spurenelement in der Pferdfütterung nicht mehr zugelassen!
Quelle: EU Register of Feed Additives pursuant to regulation (EC) No 1831/2003

Chromhefe und andere Produkte dürfen an Tiere in der EU nicht verfüttert werden. Dies gilt für Nutztiere ebenso wie für Heimtiere. Wer seinem Tier weiterhin Chrom füttern möchte, der sollte sich mit seinem Tierarzt in Verbindung setzen. Wenn Chrom eigenmächtig verfüttert wird, kann es sehr leicht aufgrund von Fehldosierungen zu schwerwiegenden, eventuell tödlichen Vergiftungen kommen. Chrom ist als Einzelsubstanz hochgiftig und hat nur in Spuren als Spurenelement eine Funktion. Deshalb heißt es ja auch Spurenelement.

Es sind als Futtermittelzusatzstoffe für Tiere in der EU nur folgende Spurenelemente zugelassen:
Eisen, Iod, Cobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Zink und Selen


Spurenelemente gelten in der EU-Rechtssprechung zudem als Zusatzstoffe, die auch als Zusatzstoffe deklariert werden müssen. Leider ist die Begrifflichkeit ungünstig, denn auch technologische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Aromen etc. sind gemäß EU-Rechtssprechung Zusatzstoffe. Wenn Sie also ein Futtermittel ohne Zusatzstoffe kaufen, enthält dies in jedem Fall auch KEINE Spurenelemente oder Vitamine. Werden umgekehrt Zusatzstoffe deklariert, heißt das NICHT, dass auch vielfach unerwünschte technologische Zusatzstoffe enthalten sind! Normalerweise müssen aber die technologischen Zusatzstoffe auch als solche augelobt werden, ebenso die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe als solche. Von daher sollte man das als Verbraucher erkennen können.


Im Zweifel können Sie auch uns fragen: mail