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Hier finden Sie regelmäßig nützliche Tipps für Ihre Vierbeiner

Herbstkur mit Mariendistel

Durch das sehr trockene Wetter im letzten Sommer ist vielerorts das Heu zwar sehr trocken geerntet worden, aber es ist auch zusätzlich viel Kraut gewachsen. Zudem gab es in vielen Teilen Deutschlands kaum bis gar kein Futter nehr auf den Wiesen, weil einfach kein Gras, sondern nur Unkraut gewachsen ist.

AUch unsere Pferde hatten teilweise nur "Unkrautwiesen" und kaum Gras. Viel Unkraut kann aber bei Pferden zu Leberproblemen führen. Müdigkeit und Lustlosigkeit können hierin ihre Ursachen haben. Wie gut, dass Mutter Natur hat hierfür ein gutes Kraut wachsen lassen: die Mariendistel. Man verwendet bei Leberproblemen ausschließlich die Samen, die in vermahlener Form sehr gut zu verfüttern sind und noch den vollen Gehalt an gesundem, natürlichem Öl besitzen. Eine Herbstkur über 4-8 Wochen weckt da so manche müden Geister auf und hilft gerade im Fellwechsel dem Körper belastende Giftstoffe abzuführen.

Unser TIPP für Silvester:

Jedes Jahr zu Silvester geschieht dasselbe mit Pferden: Die Knallerei raubt den letzten Nerv. Sie kreisen in der Silvesternacht in ihrem Boxen oder Paddocks umher und wühlen das unterste zu oberst, auch wenn der Boxen-Nachbar nur steht und staunt.

Viele Tierbesitzer haben ihre Strategien entwickelt, es ihren vierbeinigen Lieblingen so erträglich wie möglich zu machen. So natürlich auch wir mit unseren Pferden im Offenstall. Vor einigen Jahren haben wir aus der eigenen puren Notwendigkeit angefangen zu Silvester Magnesium unseren eigenen Pferden zu füttern. Magnesium trägt nämlich zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Wir haben immer wieder die notwendigen Mengen ausprobiert und füttern jetzt Magnesium in hohen Dosen über den Tag verteilt gemäß unten stehendem Plan. Zudem haben wir festgestellt, dass man am besten eine Woche vorher mit der Magnesiumfütterung anfängt, um den Magnesiumspiegel im Körper auch entsprechend rechtzeitig hoch zu bekommen. 2 Tage vorher könnte vielleicht nicht ausreichen, muss man aber testen.

Auch muss darauf geachtet werden, dass hohe Dosierungen nicht auf einmal gegeben werden, denn wenn hohe Konzentrationen von Magnesium auf einmal gefüttert werden, wird das meiste vom Körper nutzlos wieder ausgeschieden. Also am besten über den Tag verteilt geben, wenn es geht.

Für unsere Pferde haben wir folgenden Plan aufgestellt, der sich jedes Jahr bei unseren Pferden bewährt hat (Gesamtdauer: maximal 11 Tage):



(Angaben sind die empfohlenen Mengen für ein 600 kg schweres Pferd. Unsere Fütterungshinweise unbedingt beachten).

Man kann Magnesium in einer niedrigeren Dosierung problemlos weiter füttern.

 

Gelatine fürs Pferd???

Die meisten Pferdehalter wissen, dass Gelatine aus Tieren hergestellt wird und vermeiden daher die Fütterung an Pferde. Genauer betrachtet, hat aber Gelatine durch die Gewinnung und Aufbereitung nichts mehr mit einem tierischen Produkt zu tun.

Die alten Stallmeister haben früher schon ihren Pferden Gelatine zugefüttert. Das ist insbesondere durch die vielen Futtermittelskandale und auch durch moderne Futtermittel ganz und gar aus der Mode gekommen. Wir finden das schade!

Wer keine reine Gelatine füttern mag, kann auch alternativ
KOLLAGENhydrolysat füttern. Das ist weiter aufbereitete (hydrolytisch gespaltene) Gelatine, bei der diese Netzstruktur nicht mehr vorhanden ist. Beim Kollagenhydrolysat ist chemisch gesehen die Netzstruktur in einzelne Gelatineteile aufgebrochen, weshalb es daher nicht mehr aufquillt wie Gelatine.

Wir meinen: eine gute Sache, basierend auf dem Wissen der alten Stallmeister.

Was meinen Sie? Schreiben Sie uns! info(ät)drebimed.de oder nutzen Sie hier unser Kontaktformular: mail


TIPPs für Pferde, die ihr Futter nicht mögen:

Anis ist nicht nur ein leckeres Gewürz und Heilpflanze des Jahres 2014. Viele Pferde lieben Anis. Er kann daher sehr gut zur Geschmacksmaskierung von ungeliebtem Futter eingesetzt werden. Anis etwas anfeuchten und einfach unter das Futter mischen.

Pfefferminze ist durch ihren sehr starken Eigengeruch hervorragend zur Maskierung von unliebsamen Futtergeruch geeignet.
 

Gefährliche Ahorn-Keimlinge auf Pferdewiesen in 2017

Wir Pferdehalter haben alle (auch wir!) aktuell das Problem mit Ahorn-Keimlingen auf Pfeerdewiesen. Durch langes kaltes und auch trockenes Wetter  ist alles andere gewachsen, aber nicht das Wiesengras, zumindest bei uns nicht. Besonders ideale Bedingungen waren es wohl für den für Pferde hochgiftigen Bergahorn, der teilweise in Massen auf Pferdewiesen keimte, dort wo eigentlich das Gras wachsen sollte. Das stellte viele Pferdehalter vor einem großen Problem: die Pferde sind gierig auf das erste Grün und mähen alles ab was grün ist. Viele verschmähen den Ahorn, auch die Keimlinge, aber eine Garantie gibt es nicht.

WAS TUN????
Wir hatten zum Glück für den Weidebeginn alternative Weiden. Wir haben den Ahorn wachsen lassen und ihn abgemäht und dann alles restlos entfernt. Wer das nicht konnte, musste die Bereiche abzäunen, um keine Risiken einzugehen. Lieber nur eine kleine Fläche zum Fressen und Heu zu füttern als tote Pferde!!

Alternativ hätte man in den betroffenen Bereiche auch per Hand die Keimlinge auszupfen können, aber bei großflächigem Besatz (meist der Fall) war das unmöglich. Daher war für uns das Abzäunen und Abmähen der Bereiche die wohl sicherste Weise.